Schilfrohr weht am Ufer eines Sees

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Informationen aus erster Hand erhielten die Landtagsabgeordneten Wiebke Zweig und Tim Brockmann (beide CDU) im Gespräch mit Mitgliedern des Verbandes. Unter Leitung der Vorstandsvorsitzenden Lydia Bahn ging es um Zukunftsfragen und die aktuelle Lage. Dabei kam der Energieversorgung und der damit verbundenen Kostenspirale erwartungsgemäß besondere Bedeutung zu. Die beiden Abgeordneten nahmen die Botschaft auf, dass Schwächeren in der Gesellschaft nur dann angemessen geholfen werden könne, wenn die finanziellen Mittel parallel erwirtschaftet würden. Dazu benötigen die Betriebe ausreichend Energie!
Die für ausländische Saisonkräfte geltende 90-Tage-Aufenthaltsgenehmigung stellt für die Mehrzahl der Betriebe – so die Erkenntnis – eine besondere Erschwernis dar. Die anfallenden jahreszeitlich bedingten Arbeitsspitzen können aufgrund der genannten Einschränkung nur unzureichend bewältigt werden. Wünschenswert ist die Ausweitung auf 120 Tage. In diesem Zusammenhang wurde eine gut organisierte und kluge Einwanderungspolitik als wirksames Mittel zur Gewinnung qualifizierten Personals angemahnt.
Stichwort Verwaltung: Auch dieses Thema schrieben die Teilnehmer den beiden Politikern ins Lastenheft: Trotz hoher Kompetenz trauten sich MitarbeiterInnen auf Kreis- und Landesebene häufig nicht, unter Ausschöpfung ihres Spielraums zu entscheiden. Stattdessen würden Abläufe durch Absicherungsdenken und mangelnde Flexibilität künstlich in die Länge gezogen.
Insgesamt ein Austausch im besten Sinne des Wortes – Fortsetzung folgt.

Lydia Bahn, Dr. Joachim Scheele, Wiebke Zweig, Tim Brockmann, Sören Bettex, Dr. Franzika Groß, Kevin Neubaumer (v.re.), Foto UV